 |
|
Diese Seite wird z. Z. überarbeitet
|
|
 |
|
|
|

|
Fastfood > Acrylamid
|
|
Enzyme > machen Bäcker krank
|
|
Vitamine
|
|
Eiweiss > Aminosäuren
|
|
|
|
|
|
Wechselwirkungen zwischen dem Menschen und seiner Umwelt, haben einen erheblichen Einfluss auf seine Gesundheit und sein Wohlbefinden.
|
|
|
|
Unsere Nahrung ist oftmals belastet mit Umweltgiften (Pestizide, chemische Rückstände usw.). Unsere Ernährung und unsere Ernährungsfehler (Fastfood, eine nicht ausgewogene Nahrungsaufnahme) beeinflussen somit unsere Gesundheit. Weitere Faktoren kommen hinzu: Stress, seelische Belastungen, Ängste, Alkoholkonsum und natürlich auch das Rauchen. An vielen Punkten kann der Mensch selbst etwas ändern und unternehmen. Andere Faktoren können wir nicht unmittelbar ändern. Nahrung wird verdaut und im Darm werden Stoffe aufgenommen. Daher wird das Thema Darm & Darmgesundheit uns auf diesen Seiten begleiten. Übergewicht und das "Abnehmen" durch Diäten ist nicht so sehr unser Thema. Ein gesunder Mensch, der sich vernünftig ernährt und bewegt, sollte nicht zu dick sein. Wenn doch, so ist sein Ernährungsverhalten zu überprüfen. Weiterhin ist eben Bewegung und etwas Sport angesagt. Also surfen und finden.
|
|
|
|
Fastfood > Acrylamid
|
|
Dass Fastfood nicht gerade als gesund gilt, hat sich inzwischen herumgesprochen. Jetzt melden schwedische Wissenschaftler, dass in Pommes Frites und Chips äußerst schädliche und krebserregende Giftstoffe entdeckt wurden. Auch in Knäckebrot fanden die Forscher der Universität Stockholm den Stoff Acrylamid, der als Krebs erregend und Erbgut schädigend gilt. Ihr Fazit: werden stärkehaltige Produkte mit Fett sehr heiss zubereitet, enthalten sie anschließend überraschend hohe Konzentrationen von Acrylamid. Die schwedische Lebensmittelbehörde erklärte, das von ihr angenommene Krebsrisiko führe allein in Schweden statistisch zu "jährlich einigen hundert Todesfällen".
Acrylamid ist als Produkt der chemischen Industrie seit Jahrzehnten bekannt, sein Einsatz wird gesetzlich streng reguliert. Die schwedische Lebensmittelbehörde fand jedoch in einer Vielzahl von Produkten Acrylamid-Mengen, die alle vorhanden Grenzwerte um mehr als das tausendfache überstiegen. Acrylamid entsteht nach derzeitigem Kenntnisstand bei der Herstellung, Weiterverarbeitung und Zubereitung stärkehaltiger Lebensmittel bei hohen Temperaturen. Es handelt sich ganz klar nicht um Verunreinigung "von aussen". Damit ist dies nicht nur von Bedeutung für die gewerbliche Produktion von Lebensmitteln, sondern auch für die Lebensmittelzubereitung im Haushalt. Wegen ihrer deutlichen Warnung vor dem übermässigen Verzehr dieser Produkte waren die Schweden schon im eigenen Land heftig kritisiert worden. Das deutsche Bundesinstitut für Verbraucherschutz organisierte kurzfristig eine Expertenanhörung - auch die äusserte Zweifel und empfahl erst einmal weitere Daten abzuwarten. Doch die Zweifel an den Messungen sind nach Recherchen des WDR - Umweltmagazines DSCHUNGEL mittlerweile verstummt. In Deutschland hat zwar noch immer kein Labor eine staatlich anerkannte Messmethode etabliert - doch aus der Schweiz und England kamen ähnliche Befunde. Teilweise wurden sogar noch sehr viel höhere Werte an Acrylamid gefunden als in Schweden. Auch aus deutschen, dänischen und holländischen Laboren hört man - ohne Nennung konkreter Ergebnisse - nur noch allgemeine Bestätigung: "Man muss davon ausgehen, dass tatsächlich Acrylamid in den fraglichen Lebensmitteln ist", sagte Dr. Dieter Arnold, Leiter des Bundesinstituts für Verbraucherschutz gegenüber "Dschungel". Auch wenn konkrete Messungen und Empfehlungen zu einzelnen Produkten weiterhin ausstehen hat das BgVV neu BfR auf seiner Homepage deshalb inzwischen recht konkrete Empfehlungen zur Vermeidung von Acrylamid veröffentlicht."
|
|
|
|
Enzyme machen Backwaren locker – und Bäcker krank! (RUB-Studie)
|
|
Enzyme machen Backwaren locker – und Bäcker krank! / Schimmelpilz löst Allergien und Asthma aus.
RUB-Institut veröffentlicht arbeitsmedizinische Studie:
Enzyme aus Schimmelpilzen sorgen in der Backindustrie nicht nur dafür, dass die Brötchen locker werden – sie gehören neben Weizen- und Roggenmehlen auch zu den bedeutendsten Allergenen am Arbeitsplatz der Bäcker. Besonders die verschiedenen aus dem Pilz Aspergillus gewonnenen Enzyme sind gefährlich: Zwischen 18 und 25 Prozent der 93 Bäcker, die die Forscher des Berufsgenossenschaftlichen Forschungsinstituts für Arbeitsmedizin (BGFA) der Ruhr- Universität für ihre Studie untersuchten, reagierten darauf allergisch. In ihrem Blut liessen sich spezifische Antikörper (IgE) für diese Enzyme nachweisen. Die Beschwerden bei solchen Allergien reichen von Fliessschnupfen über Augenreizungen und Hautreaktionen bis hin zu Asthma.
Mikroorganismen produzieren Backhilfen. Die Backindustrie verwendet diverse Enzyme (Amylasen, Xylanasen und Cellulasen), die durch Abbau von Stärke und verschiedenen Bestandteilen der Getreide-Zellwände zur Verbesserung der Teigeigenschaften und Brotqualität beitragen. So beeinflussen Enzyme Bräunung, Lockerung, Geschmack, Volumen und Frischhaltung von Backwaren. Die meisten eingesetzten Enzyme werden mit Hilfe von Mikroorganismen gewonnen, hauptsächlich mit Pilzkulturen aus Aspergillus und Trichoderma. Meistens reagieren die Patienten gleichzeitig auf mehrere Enzyme allergisch. Allergieauslösende IgE- Antikörper gegen Enzyme aus den Pilzen Trichoderma oder Thermomyces traten jedoch bei den untersuchten Bäckern nur vereinzelt auf.
Europaweites Projekt zu Allergien am Arbeitsplatz. Diese BGFA-Studie ist der erste Teil eines multizentrischen, europaweiten Projektes, das mit EU-Mitteln für drei Jahre gefördert wird. Ziel ist es, die Allergenbelastungen der Luft an unterschiedlichen Arbeitsplätzen mengenmässig zu erfassen. Die Messmethoden, die die Forscher am BGFA entwickeln, um allergene Enzyme nachzuweisen, sollen standardisiert und optimiert werden. Die Ergebnisse können dazu dienen, Schutzmassnahmen für Arbeitsplätze mit Allergenexposition zu etablieren. Vor Berufskrankheiten schützen. Das BGFA ist 1989 aus dem Silikose-Forschungsinstitut hervorgegangen und steht unter der Trägerschaft des Hauptverbands der gewerblichen Berufsgenossenschaften (HVBG) und der Bergbau- Berufsgenossenschaft. Seit Juli 2002 ist es ein Institut der Ruhr-Universität. Ziel der Arbeit am BGFA ist es, Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Erkrankungen zu erforschen, um geeignete Schutzmassnahmen zu entwickeln.
Weitere Informationen:
Dr. Verena Liebers, PR-Referat Berufsgenossenschaftliches Forschungsinstitut für Arbeitsmedizin (BGFA) der Ruhr-Universität Bochum, Bürkle-de-la-Camp-Platz 1, 44793 Bochum, Tel: 0234/3074-583, E-Mail: liebers@bgfa.de Dr. Josef Koenig
RUB - Ruhr-Universitaet Bochum - Pressestelle - 44780 Bochum Tel: + 49 234 32-22830, -23930 Fax: + 49 234 32-14136 Josef.Koenig@ruhr-uni-bochum.de
|
|
|
|
|
|
|
|
 |
 |
|
Bei den Patienten ruft diese Erkrankung Symptome wie Durchfall, Völlegefühl, Übelkeit, Gewichtsverlust, Blutarmut, Vitamin- und Eiweissmangel hervor. Als Ursache der Zöliakie wird zum ersten eine genetische Veranlagung1 vermutet und zum zweiten eine immunologische Erkrankung2.
1. Enzymdefekt der Dünndarmschleimhaut
2. Antigen-Antikörperreaktion auf Gluten. Eine Diagnose ist über eine Stuhluntersuchung heute möglich.
|
|